Primar Dr. Dominik Holzapfel stärkt Orthopädie in Ried
- 13.04.2026
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- Barmherzige Schwestern Ried
Mit Primar Dr. Dominik Holzapfel übernimmt ein ausgewiesener Spezialist für Hüft- und Knie- Endoprothetik die Leitung der orthopädischen Abteilung im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried. Der erfahrene Orthopäde bringt umfassende klinische Expertise aus universitären und hochspezialisierten Versorgungsstrukturen in Deutschland mit. Er steht für eine Orthopädie, die wissenschaftliche Evidenz mit modernsten Techniken verbindet. Patientensicherheit, höchste medizinische Qualität und eine individuelle Betreuung, die den einzelnen Patienten mit seinen Bedürfnissen in den Fokus rückt, bilden dabei die Grundlage seines Handelns.
„Mit Primar Dr. Holzapfel konnten wir einen äußerst würdigen Nachfolger für Prim. Dr. Norbert Freund gewinnen. Er wird die Weiterentwicklung im Fachgebiet der Orthopädie – insbesondere in der Prothesenchirurgie – sowohl fachlich als auch menschlich mit großem Engagement vorantreiben.“, so Dr. Johannes Huber, Ärztlicher Direktor.
Fundierte Ausbildung und Spezialisierung in der Endoprothetik
Nach seinem Medizinstudium in Halle an der Saale und München absolvierte Dr. Holzapfel seine fachärztliche Ausbildung an mehreren renommierten Einrichtungen, darunter spezialisierte orthopädische Zentren sowie die München Klinik Harlaching und die OCM – Spezialklinik für Orthopädische Chirurgie in München. Neben einer breiten unfallchirurgischen Ausbildung entwickelte er früh seinen Schwerpunkt in der Endoprothetik.
An der Universität Regensburg vertiefte er diese Spezialisierung weiter und fokussierte sich insbesondere auf die primäre und revisionschirurgische Versorgung von Hüft- und Kniegelenken. Dort war er in den letzten Jahren auch wissenschaftlich tätig und beschäftigte sich intensiv mit Einflussfaktoren, die es zu beachten gilt, um Komplikationen in der Endoprothetik zu reduzieren. Damit bringt er umfassende Erfahrung in einem Bereich mit, der angesichts der demografischen Entwicklung unserer Gesellschaft zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Rückkehr in eine vertraute Region
Die Entscheidung für das Krankenhaus in Ried ist für Dr. Holzapfel nicht nur ein beruflicher Schritt der Weiterentwicklung, sondern auch eine persönliche Rückkehr. Teile seiner Kindheit verbrachte er im Innviertel – eine Zeit, die ihm bis heute in positiver Erinnerung geblieben ist.
„Die Entscheidung in die Region zurückzukehren war für mich und meine Familie ganz bewusst: Hier treffen höchste medizinische Qualität, Innovationsbewusstsein, Menschlichkeit und eine hohe Lebensqualität mit ausgezeichneter regionaler Anbindung aufeinander. Das ist schon etwas ganz Besonderes.“
Präzise Indikationsstellung als Schlüssel zur Behandlungsqualität
Ein zentrales Anliegen des neuen Primars ist die differenzierte und patientenindividuelle Therapieentscheidung. Dabei steht nicht der operative Eingriff im Vordergrund, sondern die Frage, ob und wann eine Operation tatsächlich den größten Mehrwert für den Patienten bringt.
„Die Indikationsstellung ist oft wichtiger als die Operation selbst. Es geht darum, genau hinzuhören und die bestmögliche Entscheidung gemeinsam mit dem Patienten zu treffen.“
Neben operativen Verfahren sieht er auch konservative Therapieansätze als essenziellen Bestandteil der Orthopädie. Ziel ist es, Über- wie auch Unterversorgung zu vermeiden und für jede Patientin und jeden Patienten die individuell optimale Behandlung zu finden.
Innovation gezielt und verantwortungsvoll einsetzen
Im Hinblick auf zukünftige Entwicklungen setzt Dr. Holzapfel auf den Einsatz neuer Technologien. Dieser sollte aber immer reflektiert sein. Digitalisierung, datenbasierte Analysen, Künstliche Intelligenz und robotische Assistenzsysteme bieten großes Potenzial – insbesondere dort, wo sie Behandlungsqualität verbessern und gleichzeitig Freiräume für die direkte Patientenbetreuung schaffen „Moderne Technologien und medizinischer Fortschritt auf wissenschaftlicher Basis sind heute unverzichtbar – man muss mit der Zeit gehen. Gleichzeitig braucht gute Medizin aber immer Erfahrung, menschliches Verständnis und die Fähigkeit intuitiv die richtigen Entscheidungen zu treffen. Die Patientensicherheit muss dabei immer im Mittelpunkt stehen.“
Auch Themen wie präoperative Optimierung („Prähabilitation“), FAST-Track im speziellen orthogeriatrischen Setting und individualisierte Behandlungsstrategien gewinnen aus seiner Sicht zunehmend an Bedeutung.
Aufbau eines leistungsstarken endoprothetischen Zentrums
Ein wesentliches Ziel des 44jährigen Primars ist die strategische Weiterentwicklung der Orthopädie am Standort Ried – insbesondere im Bereich der Endoprothetik. Durch die Kombination aus medizinischer Expertise, strukturierten Prozessen, Innovation und gelebter Teamarbeit soll die Abteilung langfristig als leistungsstarkes Zentrum etabliert werden. „Wir haben hier am Standort Ried ideale Voraussetzungen, um gemeinsam die Orthopädie nachhaltig weiterzuentwickeln und im Fachbereich Endoprothetik überregional neue Maßstäbe zu setzen.“
Qualität mit menschlichem Anspruch
„Der Anspruch ist klar: beste medizinische Qualität, höchste Sicherheit und ein Behandlungsergebnis, das auch langfristig überzeugt. Am Ende muss der Patient mit dem Ergebnis zufrieden sein und darauf vertrauen können, im Innviertel bestens versorgt zu werden.“
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